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today7. Januar 2026
Mitten in der Silvesternacht endet der Jahreswechsel für die Stadt Lemgo mit sinnloser Zerstörung. Unbekannte Täter haben am Bahnhof Lemgo-Lüttfeld ein Wartehäuschen erheblich beschädigt und damit nicht nur einen finanziellen Schaden verursacht, sondern auch das Sicherheitsgefühl vieler Pendler getroffen.
Fünf Scheiben eingeschlagen Schaden von rund 900 Euro
Zwischen dem 31. Dezember 2025 und dem frühen Morgen des 1. Januar 2026 schlugen bislang unbekannte Täter am Braker Weg zu. Fünf Glasscheiben eines Wartehäuschens am Bahnhof Lemgo-Lüttfeld wurden mutwillig zerstört. Zurück blieb ein Trümmerfeld aus Glassplittern und ein Sachschaden von rund 900 Euro.
Bahnhof als Ziel sinnloser Zerstörungswut
Der Bahnhof ist ein Ort, an dem täglich zahlreiche Menschen auf Busse und Bahnen warten Schüler, Berufspendler, ältere Menschen. Gerade hier trifft Vandalismus besonders hart. Das zerstörte Wartehäuschen bietet vorerst keinen Schutz mehr vor Wind und Wetter und muss aufwendig repariert werden. Die Kosten trägt am Ende die Allgemeinheit.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Kriminalkommissariat 5 bittet Zeugen, die in der Silvesternacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Bahnhofs Lemgo-Lüttfeld gemacht haben, sich unter der Telefonnummer (05231) 6090 zu melden. Jeder Hinweis könnte helfen, die Täter zu identifizieren.
Kommentar
Silvester steht für Neuanfang, Hoffnung und gemeinsames Feiern. Doch für manche scheint der Jahreswechsel ein Freifahrtschein für Zerstörung zu sein. Der Schaden am Wartehäuschen in Lemgo ist mehr als nur eine kaputte Scheibe er ist ein Symbol für fehlenden Respekt gegenüber öffentlichem Eigentum und der Gemeinschaft.
Was hier zerstört wird, gehört niemandem „irgendwem“, sondern allen. Es sind Steuergelder, die für Reparaturen aufgewendet werden müssen Geld, das an anderer Stelle fehlt. Für Fahrgäste bedeutet der Vandalismus Unannehmlichkeiten, für die Stadt zusätzlichen Aufwand und für die Täter im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen.
Vielleicht wäre es an der Zeit, den Blick stärker darauf zu richten, dass Feiern und Verantwortung zusammengehören. Ein neues Jahr beginnt nicht mit dem Einschlagen von Scheiben, sondern mit dem Respekt vor dem, was andere täglich nutzen und brauchen.
Geschrieben von: Florian Jäger
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