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Die Preisdynamik in Deutschland nimmt deutlich ab: Im Dezember 2025 lag die Inflationsrate bei 1,8 Prozent und damit deutlich unter den 2,3 Prozent im November. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich über günstigere Preise beim Einkaufen, Tanken und Heizen freuen ein Lichtblick nach Jahren hoher Teuerungsraten, berichten Medien.
Lebensmittel und Energie billiger Dienstleistungen bleiben teuer
Die Kosten für Lebensmittel stiegen im Dezember nur noch um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, Butter und andere Grundnahrungsmittel wurden sogar günstiger. Auch Energie wurde etwas erschwinglicher: Strom, Gas und Sprit lagen 1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Gleichzeitig verteuerten sich Dienstleistungen um 3,5 Prozent, unter anderem wegen gestiegener Löhne und der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar. Die sogenannte Kerninflation ohne Lebensmittel und Energie sank auf 2,4 Prozent, bleibt aber leicht erhöht.
Jahresbilanz 2025: Inflation auf Vorjahresniveau
Für das Gesamtjahr 2025 stiegen die Verbraucherpreise im Schnitt um 2,2 Prozent, ähnlich wie 2024. Prognosen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) gehen 2026 von einer weiteren Abnahme auf 1,8 Prozent aus. Entlastend wirken der Wegfall der Gasumlage und gesunkene Netzentgelte. Trotz der spürbaren Rückgänge fühlen sich viele Menschen weiterhin stark belastet Umfragen zeigen, dass die gefühlte Inflation deutlich höher wahrgenommen wird als die tatsächliche.
EZB und Leitzins: Entspannung wirkt
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in Reaktion auf die nachlassende Inflation ihren Leitzins bis Mitte 2025 auf zwei Prozent gesenkt. Ökonominnen und Ökonomen gehen davon aus, dass die EZB den Zinssatz in den kommenden Monaten stabil halten wird. Damit erreicht die Eurozone langsam wieder das Ziel einer Inflationsrate von rund zwei Prozent.
Kommentar
Der Rückgang der Inflation ist ein wichtiger Schritt für alle, die in den vergangenen Jahren hohe Preissteigerungen verkraften mussten. Lebensmittel, Heizung und Sprit werden wieder etwas bezahlbarer ein deutliches Plus für den Geldbeutel der Verbraucher.
Doch Vorsicht: Die gefühlte Inflation ist nach wie vor hoch. Viele Menschen merken beim täglichen Einkauf, dass sich Preise seit Jahren auf einem höheren Niveau bewegen. Die Politik muss deshalb den Trend weiter begleiten durch stabile Energiepreise, faire Löhne und gezielte Entlastungen damit aus spürbarer Entlastung langfristige finanzielle Sicherheit wird.
Geschrieben von: Florian Jäger
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