Regional

Fachkräftemangel in Lippe droht sich 2026 weiter zu verschärfen

today9. Januar 2026 5

Hintergrund
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lippe warnt: Der Fachkräftemangel in der Region wird in diesem Jahr voraussichtlich noch spürbarer. Besonders betroffen ist der Ausbildungsmarkt, der bereits jetzt unter Druck steht, berichten Medien.

Fehlender Abijahrgang sorgt für Lücke

Grund für die angespannte Lage ist der weitgehend fehlende Abijahrgang 2026. Im vergangenen Sommer schloss der letzte G8-Jahrgang sein Abitur ab. Durch die Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit gibt es in diesem Jahr nur vereinzelt Abiturjahrgänge vor allem an den Gesamtschulen. Landesweit fehlen laut IHK rund 40.000 potenzielle Azubis.

 Ausbildungsmarkt unter Druck

Die Folge: Unternehmen in Lippe müssen sich auf engere Bewerberfelder einstellen. Die IHK betont, dass die Situation die ohnehin angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft und langfristige Auswirkungen auf die regionale Fachkräftesicherung haben könnte.

Kommentar

„Fachkräfte wachsen nicht über Nacht“, sagt die IHK. Vor diesem Hintergrund sollten Berufskollegs als zentrale Säule der Fachkräftesicherung gestärkt werden. Verlässliche, regionale Bildungsangebote sind entscheidend, um die Lücke zu schließen und Unternehmen weiterhin qualifizierte Nachwuchskräfte zur Verfügung zu stellen. Bildung ist langfristig der einzige Schutz gegen den Fachkräftemangel.

Geschrieben von: Florian Jäger

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