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Gute Nachrichten für Vereine in Lemgo: Sie müssen ab sofort keine Gebühren mehr zahlen, wenn sie städtische Sporthallen oder Gemeinschaftsräume nutzen. Darüber berichtet auch ein Medienunternehmen aus Lippe.
Die Stadt Lemgo hat ihre Gebührenordnung geändert. Ziel ist es, das Ehrenamt zu entlasten. Bisher mussten Vereine je nach Dauer, Tageszeit und Art der Nutzung unterschiedliche Beträge zahlen. Damit ist jetzt Schluss: Für Vereine und ehrenamtlich organisierte Gruppen entfallen alle Nutzungskosten.
Die neue Regelung soll nicht nur den Vereinen helfen, sondern auch der Verwaltung der Stadt selbst. In der Vergangenheit mussten viele einzelne Rechnungen geschrieben werden. Das hat viel Zeit und Personal gekostet. Zwar nahm die Stadt vor Corona jährlich teils über 3.000 Euro ein, der Aufwand dafür war aber hoch. Die Änderung wurde im Stadtrat einstimmig beschlossen.
Neben der Gebührenordnung wurde auch die Benutzerordnung angepasst. Wichtig: Die Kostenbefreiung gilt nur für Vereine und ehrenamtliche Organisationen. Einzelpersonen müssen weiterhin zahlen. Auch mögliche Gema-Gebühren bleiben bestehen.
Bei Haftung und Schäden gibt es neue Regeln, teilweise mit einem Haftungsausschluss zugunsten der Stadt. Nutzer müssen außerdem weiterhin klären, welche Gegenstände sie mitbringen dürfen und wie die Reinigung geregelt ist. Essen und Trinken kann selbst organisiert oder über einen Gastwirt bestellt werden. Für Veranstaltungen mit Tieren gelten besondere Absprachen.
Weitere Infos zu den Nutzungsbedingungen gibt es bei der Stadt Lemgo. Ansprechpartner ist Philip Pauge, erreichbar per E-Mail unter p.pauge@lemgo.de.
Geschrieben von: Gunnar Noll
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