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Bei 42.156 Einsätzen standen die Retter den Notfallpatienten direkt zur Seite, oft unterstützt durch Notärzte. 12.576 Fahrten wurden mit Rettungs- oder Krankentransportwagen durchgeführt, außerdem kamen Rettungshubschrauber 199 Mal zum Einsatz.
Die Feuerwehren selbst waren 4.005 Mal in Lippe unterwegs, rund 1.000 Einsätze davon brandbedingt. Doch viele Ausrücke-Momente der Helferinnen und Helfer waren keine spektakuläre Brände, sondern sozial wichtige Hilfeleistungen: Ölspuren abstreuen, Sturmschäden beseitigen, Tiere retten oder Türen öffnen.
Ein besonderes Highlight der modernen Notfallrettung ist die Alarmierung der Katretter. Über eine App werden freiwillige Ersthelferinnen und Ersthelfer bei Reanimationsnotfällen direkt zum Einsatzort gerufen. 2025 wurden so 900 Alarmierungen ausgelöst, 603 Helfer rückten aus, ein beeindruckender Beweis für ehrenamtliches Engagement.
Bis Ende 2025 haben sich rund 765 Personen in Lippe als Ersthelfer registriert.
Doch nicht nur in akuten Einsätzen glänzen die Retter mit Kompetenz und schnellen Entscheidungen, auch die Ausbildung und Technik wird stetig modernisiert. Über 750 Einsatzkräfte trainierten im Feuerwehrausbildungszentrum in Blomberg auf der Brandsimulationsanlage, 4724 Atemschutzgeräte wurden geprüft, 5632 Lungenautomaten und 5373 Schläuche gereinigt.
Atemschutzstrecken, Szenarien-Übungen und Katastrophenschutzübungen bereiten die Einsatzkräfte auf alle (un-)denkbaren Notfälle vor.
Auch die Zivile Alarmplanung wird in Lippe weitergedacht: Kommunen arbeiten eng mit dem Kreis zusammen, um in Krisenlagen handlungsfähig zu bleiben.
Im kommenden Jahr 2026 stehen neue Rettungswachen in Kalletal, Barntrup und Leopoldshöhe auf dem Plan, außerdem der Neubau einer Notarztwache am Klinikum in Detmold, um die Notfallversorgung in der Fläche weiter zu stärken.
„Hinter all den Zahlen stehen täglicher Einsatz, Verantwortung und ein unglaubliches Engagement der Mitarbeitenden der Leitstelle und der zahlreichen Ehrenamtlichen in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen“, betont Sascha Medina, kommissarischer Leiter Bevölkerungsschutz. „Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die sich Tag und Nacht für die Menschen in Lippe einsetzen.“
Die Bilanz 2025 zeigt es deutlich: In Lippe kann man sich auf seine Retter verlassen, egal ob Tag oder Nacht, Sommer oder Winter, die Feuerwehren, Rettungsdienste und Ehrenamtlichen leisten großartige Arbeit und retten immer wieder Leben.
Geschrieben von: Gunnar Noll
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