Das Jahr 2026 hat mit bedrückenden Nachrichten aus aller Welt begonnen. Die Gewalt im Iran, die humanitäre Not in der Ukraine, der anhaltende Krieg im Sudan und weitere internationale Krisen prägen die öffentliche Wahrnehmung. Umso wichtiger sei es, Leid nicht nur wahrzunehmen, sondern auch konkrete Zeichen der Solidarität zu setzen, betont Landespfarrer Dieter Bökemeier in seinem ersten Newsletter des Jahres.
Gebet, Spenden und gemeinsames Engagement seien Wege, auf die weltweiten Herausforderungen zu reagieren. Zugleich dürfe bei aller Sorge der Blick auf das Verbindende und Hoffnungsvolle nicht verloren gehen. „Gerade deswegen gilt es auch, fröhlich zusammen zu sein, wenn es etwas zu feiern gibt“, so Bökemeier.
Ein solcher Anlass steht am Freitag, 30. Januar, in Detmold bevor: Die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. begeht ihr 20-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Menschenrechte, Habibi!“ lädt der Verein ab 18 Uhr in die Christuskirche ein. Gegründet im Mai 2005 von Engagierten aus der Arbeit mit Geflüchteten, begann bereits wenige Monate später die professionelle Beratungsarbeit, die bis heute das Herzstück des Vereins bildet.
Seit zwei Jahrzehnten unterstützt die Flüchtlingshilfe Lippe geflüchtete Menschen bei rechtlichen und sozialen Fragen und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte ein – oft mit Erfolg, manchmal auch gegen große Widerstände. Das Jubiläum soll daher nicht nur Rückblick, sondern auch Ermutigung sein.
Das Festprogramm umfasst Musik, Interviews, eine Lesung sowie Fingerfood. Als besonderer Gast wird Sebastian Krumbiegel erwartet. Der Eintritt ist frei, eingeladen sind alle, denen Menschenrechte und gesellschaftlicher Zusammenhalt ein Anliegen sind.
Inmitten globaler Krisen setzt die Veranstaltung damit ein bewusstes Zeichen: für Engagement, Menschlichkeit und Hoffnung – auch und gerade vor Ort.

