Die psychische Belastung unter Schülerinnen und Schülern in Deutschland nimmt wieder zu. Laut aktuellen Ergebnissen des Deutschen Schulbarometers fühlt sich inzwischen rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen psychisch beeinträchtigt. Damit ist 2025 ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, als noch 21 Prozent entsprechende Auffälligkeiten meldeten.
Es handelt sich um die erste Zunahme seit dem Ende der Corona-Pandemie, nachdem sich die Lage zuvor schrittweise stabilisiert hatte. Die Entwicklung sorgt bei Fachleuten für wachsende Besorgnis.
Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus Familien mit sehr geringem Einkommen. Hier zeigen sich die Belastungen besonders deutlich, was auf soziale Ungleichheiten und eingeschränkte Ressourcen im Alltag hinweist.
Experten sehen vor allem die Schule selbst als wichtigen Hebel, um gegenzusteuern. Qualitativ hochwertiger Unterricht, stabile Beziehungen zu Lehrkräften und ein unterstützendes Schulumfeld könnten entscheidend dazu beitragen, die psychische Gesundheit junger Menschen zu stärken.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Fördermaßnahmen sowohl im Bildungsbereich als auch in der sozialen Unterstützung von Familien.

