Autokratien im Aufschwung Laut dem "Transformationsindex 2026" der Bertelsmann-Stiftung gewinnen autokratische Regierungen an Einfluss. Länder wie Russland, China und Iran dominieren die internationale Politik und zeigen, dass autoritäre Strukturen weltweit auf dem Vormarsch sind. Diese "harten Autokratien" stellen nicht nur ihre eigenen Bürger vor Herausforderungen, sondern beeinflussen auch geopolitische Stabilität und internationale Beziehungen.
Die USA im Fokus Die USA werden von den Experten der Bertelsmann-Stiftung zwar noch als Demokratie eingestuft, jedoch wird die Entwicklung als alarmierend bezeichnet. Die Erosion demokratischer Werte und Institutionen in den Vereinigten Staaten könnte langfristige Folgen für die politische Landschaft haben. Die Studie hebt hervor, dass der Rückgang des Vertrauens in demokratische Prozesse und die Zunahme von politischer Polarisierung besorgniserregend sind.
Globale Auswirkungen Die Zunahme autoritärer Regime hat nicht nur lokale Konsequenzen, sondern beeinflusst auch die globale Ordnung. Mit dem Erstarken von Autokratien wird die internationale Zusammenarbeit erschwert, und die Herausforderungen, die durch Klimawandel, Migration oder globale Gesundheitskrisen entstehen, werden schwieriger zu bewältigen. Experten warnen vor einer möglichen Rückkehr zu geopolitischen Spannungen, die an die Zeit des Kalten Krieges erinnern.

