Brückenbau mit Folgen: Lemgo stellte sich auf Verkehrschaos ein – Lemgo Radio Nachrichten
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Brückenbau mit Folgen: Lemgo stellte sich auf Verkehrschaos ein

Florian Jäger

Bei einer Informationsveranstaltung im Lemgoer Rathaus standen die weitreichenden Auswirkungen des geplanten Neubaus der Passadetalbrücke im Mittelpunkt.

Am Abend des 21. April hatte der Landesstraßenbaubetrieb im Rathaus von Lemgo über den bevorstehenden Neubau der Passadetalbrücke im Ortsteil Voßheide informiert. Im Fokus der Veranstaltung stand vor allem die Verkehrsführung während der Bauzeit ein Thema, das angesichts der hohen Belastung der Strecke besondere Brisanz hatte.

Nach Angaben von Straßen NRW nutzten täglich im Durchschnitt rund 9.400 Autos sowie etwa 840 Lastwagen die bestehende Brücke. Um den Verkehr während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, sollte eine Behelfsbrücke errichtet werden. Diese sollte ähnlich wie die aktuelle Brücke wechselseitig einspurig befahrbar sein.

Dennoch wurde deutlich, dass es im Verlauf der Bauphase auch zu mehrwöchigen Sperrungen kommen sollte. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag daher auf der Planung der Umleitungsstrecken. Die Verantwortlichen erläuterten, nach welchen Kriterien diese Routen ausgewählt worden waren und wie der Verkehr bestmöglich gelenkt werden sollte.

Die Informationsveranstaltung begann um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

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