Die Gewerkschaft Ver.di hat bundesweit zu Streiks bei der Autobahn GmbH des Bundes aufgerufen. Seit Dienstag sind rund 14.000 Beschäftigte zu Arbeitsniederlegungen aufgefordert. Betroffen sind Autobahnmeistereien sowie Verkehrs- und Tunnelleitzentralen – unter anderem auch der Hamburger Elbtunnel. Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Hintergrund sind bislang ergebnislose Tarifverhandlungen. Ver.di fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zusätzlich – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite bietet nach Gewerkschaftsangaben eine Laufzeit von 29 Monaten an und lehnt einen Mindestbetrag für untere Lohngruppen ab.
Die Autobahn GmbH betont, die Verkehrssicherheit bleibe gewährleistet. Notdienstvereinbarungen sollen unter anderem vollständige Tunnelsperrungen verhindern. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. und 26. Februar angesetzt.

