Der aktuelle Erweiterungsbau am Marianne-Weber-Gymnasium in Lemgo bringt zwar dringend benötigten Platz doch die Raumnot an der Schule bleibt weiterhin spürbar, berichten Medien. Mit dem neuen Anbau sind neun zusätzliche Klassenräume geschaffen worden, doch sie reichen nach Einschätzung von Lehrkräften, Schulleitung und Eltern nur, um den gröbsten Bedarf abzufedern.
Der Bedarf an zusätzlichen Unterrichtsräumen ist schon länger ein Thema an der Schule. Steigende Schülerzahlen und Engpässe im gebundenen Ganztag hatten bereits in der Vergangenheit dazu geführt, dass Unterricht in Ausweichräumen oder temporären Modulbauten stattfinden musste. Der aktuelle Neubau soll diese Situation zumindest etwas entschärfen, wirklich ausreichend Raum für alle Klassenstufen und Fachbereiche bleibt aber weiter ein Ziel.
Vertreter der Schulgemeinschaft betonen, dass die neue Erweiterung ein Schritt in die richtige Richtung sei. Doch langfristig seien weitere Investitionen und Planungen notwendig, um den Anforderungen an modernen und zeitgemäßen Unterricht gerecht zu werden. Diskutiert werden dabei sowohl zusätzliche Bauabschnitte als auch flexible Raumkonzepte, die auch künftigen Herausforderungen im Schulalltag Rechnung tragen sollen.
Solange jedoch weitere Bau- oder Umbaumaßnahmen nicht umgesetzt werden, bleibt an der etablierten Lemgoer Schule Raumnot ein Thema, das den Schulalltag beeinflusst und die Schulleitung sowie die Schulelternvertretung weiterhin beschäftigt.

