Die Seattle Seahawks haben den Super Bowl gewonnen. Im Finale der NFL setzten sie sich im Levi’s Stadium im kalifornischen Santa Clara mit 29 zu 13 gegen die New England Patriots durch. Für Seattle ist es der zweite Titel nach dem Erfolg im Jahr 2014.
Entscheidend war vor allem die starke Defensive der Seahawks. Patriots-Quarterback Drake Maye stand über die gesamte Partie unter großem Druck und wurde gleich siebenmal zu Boden gebracht. Der Angriff von New England kam kaum ins Spiel.
Offensiv fiel die Entscheidung erst im letzten Viertel. Seahawks-Quarterback Sam Darnold erzielte den ersten Touchdown der Partie, später sorgten Ballverluste der Patriots und ein Defense-Touchdown für die Vorentscheidung. Kicker Jason Myers steuerte fünf Field Goals bei und stellte damit einen Super-Bowl-Rekord auf.
Zum wertvollsten Spieler des Spiels wurde Seahawks-Runningback Kenneth Walker gewählt. Sein Vertrag läuft allerdings nach der Saison aus – aktuell ist er damit vereinslos.
US-Präsident Donald Trump war nicht im Stadion. Offiziell hieß es, die Anreise an die Westküste sei zu aufwendig gewesen.

