Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) starben im vergangenen Jahr mindestens 393 Menschen beim Baden – das sind 18 weniger als 2024.
Auffällig ist jedoch ein deutlicher Anstieg bei jungen Menschen. In den Altersgruppen 11 bis 20 Jahre sowie 21 bis 30 Jahre kamen insgesamt 73 Menschen ums Leben. Im Jahr zuvor waren es noch 51 Todesfälle gewesen. Besonders häufig betroffen waren dabei Männer. Laut DLRG war unter den 73 Opfern dieser Altersklassen nur eine einzige Person weiblich.
DLRG-Präsidentin Ute Vogt sieht vor allem bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern ein Problem: Übermut und Selbstüberschätzung spielten bei Badeunfällen häufig eine entscheidende Rolle.
Bei älteren Menschen entwickelte sich die Statistik dagegen positiver. In der Altersgruppe der über 80-Jährigen sank die Zahl der Todesfälle von 51 auf 40. Auch bei den 71- bis 80-Jährigen gab es einen Rückgang: Hier registrierte die DLRG 51 Todesfälle, nach 65 im Jahr zuvor.
Ein Blick auf die Bundesländer zeigt ebenfalls Unterschiede. Bayern verzeichnete mit 84 Badetoten die meisten Todesfälle – vor allem wegen der zahlreichen Seen. Dahinter folgen Nordrhein-Westfalen mit 48 Todesopfern und Niedersachsen mit 47.

