Mit einer eindrucksvollen Projektschau hat die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) den ersten Durchlauf ihres Transferjahres 25 abgeschlossen und dabei gezeigt, wie aus Ideen konkrete Lösungen für die Region entstehen können.
Auf dem Innovation Campus in Lemgo präsentierten 14 studentische Teams ihre Ergebnisse vor rund 200 Gästen. Unter dem Motto „einfach machen“ konnten Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und Projekte hautnah erleben von interaktiven Escape Rooms über Virtual-Reality-Anwendungen bis hin zu kreativen Mitmachstationen.
Zum Auftakt der Veranstaltung zogen Professor Stefan Witte und Professor Josef Löffl Bilanz. Ihr Ziel sei es gewesen, Hochschule und Region enger zu vernetzen und neue Wege der Zusammenarbeit zu erproben. Dabei habe man bewusst Neuland betreten mit Erfolg.
Auch Professor Daniel Hunold richtete sich mit einer klaren Botschaft an die Studierenden: Neben Fachwissen seien Eigeninitiative und Teamfähigkeit entscheidend für den späteren Berufserfolg.
Wie praxisnah die Projekte angelegt sind, zeigte unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. Gemeinsam mit Studierenden wurden neue Konzepte für die Gestaltung des Außengeländes entwickelt von Duftgärten bis hin zu interaktiven Bewegungsangeboten.
Ein weiteres Highlight war der „XR-Escape Room“, an dem unter anderem die Studierenden Mariella Meller und Marvin Horstbrink beteiligt waren. Hier wurde nicht nur Kreativität, sondern auch Organisationstalent gefragt: Rund 20 Studierende arbeiteten gemeinsam an der Umsetzung.
Auch technische Innovationen kamen nicht zu kurz. In einem Projekt unter Leitung von Professor Markus Lange-Hegermann wird derzeit ein neuronales Netzwerk aus Hardware entwickelt, das künftig komplexe KI-Prozesse anschaulich darstellen soll sogar für den Einsatz in Museen.
Die Projektschau machte deutlich, welches Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft, Praxis und regionalem Engagement steckt. Trotz anfänglicher Herausforderungen blickt die Hochschule auf einen erfolgreichen Auftakt zurück.
Und es geht weiter: Aus dem Transferjahr 25 wird künftig das „Transferjahr OWL“ mit dem Ziel, noch mehr Menschen einzubinden und innovative Ideen für die Region zu entwickeln.

