Brüssel hat entschieden – und Berlin kann aufatmen: Die EU-Kommission hat ein deutsches Förderprogramm für einen Industriestrompreis in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro genehmigt. Damit soll die energieintensive Industrie gezielt entlastet und ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich gesichert werden.
Hintergrund der Maßnahme sind anhaltend hohe Strompreise, die besonders für Stahl-, Chemie- und Produktionsbetriebe zu einer erheblichen Belastung geworden sind. Mit dem subventionierten Industriestrompreis soll ein Teil dieser Kosten abgefedert werden.
Die EU knüpft ihre Zustimmung jedoch an klare Bedingungen: Unternehmen müssen unter anderem in klimafreundlichere Technologien investieren und ihren Energieverbrauch langfristig nachhaltiger gestalten. Damit verbindet Brüssel wirtschaftliche Stabilisierung mit den Zielen der Energiewende.

