Auf dem Betriebshof „Am Bauhof“ haben Einsatzkräfte der Lemgoer Feuerwehr in der vergangenen Woche eine praxisnahe Schulung zu den neuen eSTADTBUSSEN absolviert. Ziel war es, die Einsatzkräfte gezielt auf besondere Situationen im Zusammenhang mit den Elektrofahrzeugen vorzubereiten.
Durchgeführt wurde die Schulung von Mario Rehmsmeier, technischem Leiter der vbe-Unternehmensgruppe. Vor Ort konnten die Teilnehmer die Busse aus nächster Nähe unter die Lupe nehmen und sich mit zentralen technischen Unterschieden zu herkömmlichen Fahrzeugen vertraut machen.
Im Fokus standen unter anderem die Bauweise der Busse und wichtige Aspekte für mögliche Rettungs- und Bergungseinsätze. Auch Unterschiede bei sicherheitsrelevanten Komponenten wie der Bremsanlage wurden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Flucht- und Rettungswegen sowie den Zugangsmöglichkeiten im Evakuierungsfall.
Besondere Aufmerksamkeit galt zudem der Hochvolttechnik der Elektrobusse. Dabei wurde deutlich gemacht, dass E-Busse im Hinblick auf Brandrisiken nicht gefährlicher sind als klassische Dieselbusse. Ergänzend ging es um Ladeinfrastruktur, technische Systeme sowie betriebliche Abläufe im Alltag.
Die Schulung diente gleichzeitig dem Austausch zwischen Feuerwehr und Verkehrsunternehmen, das im Auftrag der Stadtwerke den Busbetrieb organisiert. Klar ist: Mit der Umstellung auf Elektromobilität ändern sich nicht nur die Fahrzeuge im Stadtbild, sondern auch die Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Das Fazit der Beteiligten fällt eindeutig aus: Die enge Zusammenarbeit und gezielte Vorbereitung sind entscheidend, damit im Ernstfall alles reibungslos läuft.

