Fibremaxxing: Wie viel Ballaststoffe sind wirklich gesund? – Lemgo Radio Nachrichten
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Fibremaxxing: Wie viel Ballaststoffe sind wirklich gesund?

Stanley Dost

Im Trend #Fibremaxxing wird auf Social Media für eine ballaststoffreiche Ernährung geworben. Experten warnen jedoch vor zu schnellem Konsum.

In den letzten Jahren hat sich der Trend #Fibremaxxing in den sozialen Medien etabliert. Nutzer teilen ihre Erfahrungen und Ernährungstipps, um den Ballaststoffgehalt ihrer Mahlzeiten zu maximieren. Die Idee dahinter ist einfach: Ballaststoffe sollen die Gesundheit fördern, das Sättigungsgefühl erhöhen und die Verdauung unterstützen.

Ballaststoffe, die vor allem in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse vorkommen, können tatsächlich viele positive Effekte auf den Körper haben. Sie tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei, senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördern eine gesunde Darmflora. Zudem helfen sie, das Gewicht zu kontrollieren, da sie länger satt machen.

Trotz der zahlreichen Vorteile warnen Ernährungsexperten davor, sich zu schnell auf hohe Ballaststoffmengen umzustellen. Ein abrupt erhöhter Konsum kann zu Verdauungsproblemen wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall führen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, die tägliche Ballaststoffaufnahme schrittweise zu steigern und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Körper nicht zu überfordern.

Die allgemeine Empfehlung liegt bei etwa 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag für Erwachsene. Doch diese Menge kann je nach individuellen Bedürfnissen und Lebensstil variieren. Menschen, die bisher wenig Ballaststoffe konsumiert haben, sollten insbesondere darauf achten, ihre Zufuhr langsam zu erhöhen, um den Körper daran zu gewöhnen.

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