Steigende Ausgaben und stagnierende Einnahmen Die gesetzlichen Krankenkassen stehen vor einer finanziellen Herausforderung: Die Ausgaben steigen kontinuierlich, während die Einnahmen nicht mithalten können. Dies führt zu einem Defizit, das dringend angegangen werden muss. Die Kommission, die sich mit der Finanzlage der Krankenkassen beschäftigt, hat heute ihre Vorschläge zur Reform der Finanzierung präsentiert.
Vorschläge zur Finanzreform Die Kommission hat drei Hauptansätze erarbeitet, die der Politik zur Diskussion stehen. Erstens könnte man mehr Geld einnehmen, zum Beispiel durch zusätzliche Abgaben auf Mieten oder Kapitalerträge. Experten warnen aber, dass das die Versicherten zu stark belasten und viele in die private Krankenversicherung wechseln könnten.
Zweitens könnte man Ausgaben sparen, etwa durch weniger Leistungen oder niedrigere Bezahlung für Ärzte und Pharmafirmen. Das kann aber dazu führen, dass es weniger Arzttermine gibt und die Versorgung schlechter wird.
Drittens könnte man das vorhandene Geld besser verteilen. Wenn Verschwendung im System reduziert wird, lässt sich viel sparen, ohne dass die Patienten schlechter versorgt werden.

