Die geplante Umstrukturierung an der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist zunächst gestoppt worden. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Rahmen eines Eilverfahrens darf die Hochschule bis zur endgültigen Klärung im Hauptverfahren keine weiteren Schritte einleiten oder Beschlüsse zu den Plänen fassen.
Im Zentrum der Diskussion steht die Absicht der Hochschule, sämtliche Lehrangebote vom Standort Höxter abzuziehen und stattdessen in Detmold und Lemgo zu bündeln. Diese Überlegungen hatten in Höxter erheblichen politischen Widerstand ausgelöst. In der Folge griff auch das zuständige Ministerium in Düsseldorf ein und stellte sich gegen die Umsetzung der Pläne.
Trotz des vorläufigen Stopps zeigt sich die Hochschulleitung weiterhin überzeugt von ihrem Kurs. Aus Sicht des Managements ist die geplante Verlagerung notwendig. Zudem verweist die Hochschule darauf, dass die Organisation von Studium und Lehre grundsätzlich in ihren eigenen Zuständigkeitsbereich falle – eine Regelung, die im Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen verankert ist.

