Am 24. März 2026 hat die Polizei in Berlin umfangreiche Razzien durchgeführt. Hintergrund ist der Brandanschlag auf das Stromnetz im September 2025 im Stadtteil Adlershof. Zeitgleich fanden auch in anderen Städten Deutschlands Durchsuchungen statt, wie die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte.
Die Einsätze konzentrierten sich unter anderem auf die Berliner Bezirke Wedding, Prenzlauer Berg, Neukölln und Kreuzberg. Ziel der Maßnahmen sind bereits identifizierte Verdächtige, deren Namen den Behörden bekannt sind. Weitere Details zu den Beschuldigten wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Der Anschlag im vergangenen Jahr hatte massive Auswirkungen: Rund 45.000 Haushalte und Betriebe waren von einem großflächigen Stromausfall betroffen. Der Blackout dauerte etwa 60 Stunden und galt bis zu einem weiteren Vorfall Anfang 2026 als längster Stromausfall in der Hauptstadt seit dem Zweiten Weltkrieg.
Mit den aktuellen Maßnahmen wollen die Ermittlungsbehörden den Fall weiter aufklären und mögliche Hintergründe sowie Verantwortliche endgültig ermitteln.

