Hermannsdenkmal in Detmold wird auf Herz und Nieren geprüft – Lemgo Radio Nachrichten
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Hermannsdenkmal in Detmold wird auf Herz und Nieren geprüft

Merle Brakemeier

Hoch über dem Teutoburger Wald rückt ein Wahrzeichen in den Fokus der Technik das Hermannsdenkmal wird erneut gründlich inspiziert.

Detmold. Es ist eines der bekanntesten Monumente Deutschlands und wird dennoch regelmäßig auf mögliche Schwachstellen überprüft: das Hermannsdenkmal. Aktuell unterzieht der Landesverband Lippe das imposante Bauwerk einer umfassenden technischen Kontrolle.

Mit Hilfe eines speziellen Hubsteigers werden sämtliche Bereiche der Statue systematisch abgefahren. Ziel ist es, selbst kleinste Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Diese präventiven Maßnahmen sind notwendig, denn das Denkmal besteht aus einer empfindlichen Kupferkonstruktion auf einem massiven Sandsteinsockel Materialien, die über Jahrzehnte hinweg Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Das Hermannsdenkmal gilt nicht nur als technisches, sondern auch als historisches Meisterwerk. Errichtet im Jahr 1875, erinnert es an die Varusschlacht und zählt zu den bedeutendsten Nationaldenkmälern des Landes. Mit einer Gesamthöhe von über 53 Metern ist es die höchste Statue Deutschlands. Allein die Figur des Hermann bringt mehr als 42 Tonnen auf die Waage.

Jahr für Jahr zieht das Monument tausende Besucher an und ist ein fester Bestandteil der Region. Damit das auch so bleibt, sorgen regelmäßige Prüfungen dafür, dass der „Gigant aus Kupfer“ sicher und eindrucksvoll in den Himmel ragt.

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