Hoffnung auf ein neues Leben: Organspenden reichen nicht aus – Lemgo Radio Nachrichten
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Hoffnung auf ein neues Leben: Organspenden reichen nicht aus

Florian Jäger

Die Zahl der Organspender ist 2025 leicht gestiegen, doch über 8.000 Menschen warten weiterhin auf ein lebensrettendes Organ. Experten fordern mehr Aufklärung und Dokumentation der Spendebereitschaft.

Die Zahl der Spender ist zwar gestiegen, jedoch reichen die Organspenden bundesweit nicht aus. Aktuell warten über 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Im vergangenen Jahr haben 985 Menschen nach dem eigenen Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Laut der Stiftung Organtransplantation hätten aus diesen Spenden rund 3.000 Organe verwendet werden können.

Ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2024 reicht jedoch bei weitem nicht aus. Rein rechnerisch könne man sieben Leben retten, wenn eine Person mehrere Organe spendet. Es können bis zu 7 Menschenleben gerettet werden.

Eine persönliche Danksagung ist gesetzlich verboten. Seit 2019 besteht die Möglichkeit, anonym Danke zu sagen. Diese leitet die DSO an die entsprechenden Empfänger weiter.

Organe zu spenden ist keine einfache Situation. Die Organisation rät dazu, sich vor dem Tod damit zu befassen und dieses zu dokumentieren, zum Beispiel in einer Patientenverfügung oder einem Organspendeausweis.

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