Die anhaltende Eskalation im Iran-Krieg lässt die Preise für Benzin, Diesel und Heizöl weiter steigen. Hintergrund ist die Drohung des Iran, auf Schiffe zu feuern, die die Straße von Hormus durchqueren wollen.
Am Dienstagmorgen zeigten Daten des ADAC und von Heizoel24, dass sich der Anstieg der vergangenen Tage fortsetzt: Super E10 kostet im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,839 Euro pro Liter – das sind 6,1 Cent mehr als am Freitag vor der Eskalation. Diesel verteuert sich um 7 Cent auf 1,816 Euro, den höchsten Stand seit Oktober 2023. Besonders Diesel reagiert laut Experten empfindlich auf Krisenlagen.
Eine verlässliche Prognose ist derzeit jedoch kaum möglich, entscheidend bleibe die weitere Entwicklung im Nahen Osten. Bundesweite Durchschnittspreise liegen aktuell noch rund 15 bis 16 Cent unter der Zwei-Euro-Marke.
Vergleiche mit früheren Krisen zeigen: Ähnliche Konflikte haben in der Vergangenheit Spritpreise deutlich verteuert – etwa zu Beginn des Ukraine-Kriegs oder bei militärischen Angriffen auf den Iran im vergangenen Jahr.

