Jeffrey Epstein, berüchtigt als Finanzier und Sexualstraftäter, soll einen großen Teil seines Vermögens über clevere Steuertricks verdient haben. Recherchen von WDR, NDR und SZ zeigen: Epstein verkaufte diese Strategien gewinnbringend an Milliardäre wie Leon Black. 2012 bis 2015
zahlte Black jährlich 23 bis 26 Millionen US-Dollar für Beratung zu Erbschafts- und Nachlasssteuer. Komplexe Konstruktionen wie die Briefkastenfirma „BV70“ ermöglichten steuerlich absetzbare „Spenden“, die später wieder zurückflossen.
Auch die Amerikanischen Jungferninseln und Banken wie die Deutsche Bank beobachteten die Transaktionen kritisch. Epstein nutzte Schlupflöcher wie „Bioinformatik“-Firmen, um hohe Steuerbefreiungen zu erhalten. Experten schätzen, dass solche Einnahmen halfen, sein kriminelles
Netzwerk zu finanzieren. Die Deutsche Bank und Black betonen, alles sei legal gewesen, doch die Akten werfen ein Schlaglicht auf das System hinter Epsteins Vermögensaufbau und seine Verbindungen zu Milliardären.

