In Lemgo laufen die Vorbereitungen für die erste Jugendkonferenz auf Hochtouren. Mitte März sollen rund 120 Kinder und Jugendliche ihre Meinung zum Leben in der Stadt äußern und eigene Ideen einbringen.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung, Natalie Wittmann. Statt des bisherigen Jugendforums gibt es in diesem Jahr erstmals das neue Format der Jugendkonferenz – ein Wunsch der Politik.
Eingeladen wurden Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2009 bis 2016 persönlich per Brief. Veranstaltungsort ist das Marianne-Weber-Gymnasium, wo die Teilnehmenden in Gruppen über ihre Sicht auf die Stadt diskutieren und Verbesserungsvorschläge entwickeln sollen.
Im Vergleich zum früheren Jugendforum gibt es einige Veränderungen: Die Teilnehmenden werden nicht mehr von Schulen ausgewählt, sondern können unabhängig davon teilnehmen. Auch die Einführung in kommunale Entscheidungen erfolgt diesmal gemeinsam zu Beginn der Veranstaltung.
In der Vergangenheit sind beim Jugendforum bereits zahlreiche Ideen entstanden. Einige davon wurden umgesetzt – zum Beispiel eine Überdachung an der Bushaltestelle am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium oder neue Spielfeldlinien am Basketballplatz am Langenbrücker Tor. Andere Vorschläge, wie etwa eine Wasserskianlage, blieben bislang unerfüllt.
Auch künftig könnten Vorschläge aus der Jugendbeteiligung Einfluss auf die Politik haben. So steht etwa das Thema Schulessen bald im Schulausschuss auf der Tagesordnung – angeregt durch das Jugendforum.

