Ein umfangreiches Gerichtsverfahren rund um eine Detmolder Anwältin war nach zahlreichen Verhandlungstagen in mehreren Prozessen abgeschlossen worden. Die Juristin hatte in einem Fall ihre Revision zurückgenommen und in einem weiteren Verfahren ein umfassendes Geständnis abgelegt.
Die Anwältin war als Betreuerin tätig gewesen und hatte in mehreren Fällen Betrug begangen sowie Geld veruntreut. Laut einem Gerichtssprecher führte dies am Ende zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten.
Zuletzt hatte sie auch im Fall eines Sparkontos ihre Schuld eingeräumt. Dabei ging es um eine Summe von mehr als 200.000 Euro. Gleichzeitig zog sie die Revision gegen ein Urteil aus dem Vorjahr zurück, wodurch eine erneute rechtliche Überprüfung entfiel.
Nach Einschätzung des Gerichtssprechers bestand nun die Hoffnung, dass zumindest dieser Betrugsfall endgültig abgeschlossen werden konnte.

