Die Entscheidung, die Honorare für Psychotherapeuten um 4,5 Prozent zu kürzen, hat in der Fachwelt und bei Betroffenen für Empörung gesorgt. Diese Maßnahme wird als schwerer Schlag für die bereits angespannte Situation in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung angesehen.
Fachleute warnen, dass diese Kürzung nicht nur die finanzielle Situation der Therapeuten belastet, sondern auch die Qualität und Verfügbarkeit der Therapieangebote gefährden könnte. In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen, ist eine solche Maßnahme besonders bedenklich.
Die Kolumnistin fragt provokant, ob die Verantwortlichen und Politiker wirklich so wenig Weitblick haben, die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die vulnerabelsten Mitglieder der Gesellschaft zu ignorieren. "Seid ihr - also die Verantwortlichen - eigentlich dumm oder was?", ist eine der Fragen, die in der Öffentlichkeit laut werden.
Betroffene berichten von ihren Sorgen, dass sie nun noch länger auf Therapieplätze warten müssen. Einige Therapeuten überlegen sogar, ihren Beruf aufzugeben, da die Honorare nicht mehr ausreichen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

