Lemgo kratzt an der Sensation – doch Berlin schlägt eiskalt zurück – Lemgo Radio Nachrichten
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Lemgo kratzt an der Sensation – doch Berlin schlägt eiskalt zurück

Stanley Dost

Der TBV Lemgo Lippe war ganz nah dran – doch am Ende zieht der Favorit ins Finale ein. Ein Pokal-Krimi mit bitterem Ausgang für Lippe.

Es war alles angerichtet für die Sensation – doch am Ende fehlten wenige Momente. Der Füchse Berlin besiegt den TBV Lemgo Lippe im Halbfinale des DHB-Pokals mit 39:36 – und zieht ins Finale ein.

Vor 19.750 Zuschauern in der Kölner Lanxess-Arena entwickelte sich ein echter Pokal-Krimi. Lemgo spielte mutig, aggressiv, frech – und brachte den Favoriten mehrfach ins Wanken. Angeführt von Tim Suton ging der Außenseiter sogar in Führung.

Doch dann schlug die Klasse der Berliner zu. Allen voran Lasse Andersson, der mit elf Treffern kaum zu stoppen war. Dazu ein starker Dejan Milosavljev im Tor – und Berlin drehte das Spiel.

Lemgo kämpft – und hat die Chance

Auch nach der Pause gab sich Lemgo nicht geschlagen. Immer wieder spielten sie sich frei, kamen ran – beim Stand von 32:31 war plötzlich alles offen. Die Sensation lag greifbar in der Luft.

Doch genau in dieser Phase fehlte die letzte Konsequenz. Chancen zum Ausgleich blieben liegen. Und auf der anderen Seite? Da war Mathias Gidsel – eiskalt, abgeklärt, entscheidend.

Eine Zeitstrafe gegen Lemgo tat ihr Übriges. Berlin nutzte die Schwächephase gnadenlos – und zog entscheidend davon.

Großer Kampf – bitteres Ende

Am Ende steht eine Niederlage – aber auch ein starkes Signal: Lemgo kann mit den Großen mithalten. Mehr noch: Sie waren nah dran, sie wirklich zu schlagen.

Berlin dagegen darf weiter träumen – vom zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte.

Für Lemgo bleibt vor allem eines: die Frage, was gewesen wäre, wenn…

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