Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik, Lars Castellucci, reist nach Genf. Dort nimmt er vom 22. bis 25. Februar an der 61. Sitzung des Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen teil.
Zum Auftakt erklärte Castellucci, die Menschenrechte stünden weltweit massiv unter Druck. Deutschland setze sich entschlossen für ihren Schutz ein – aus Verantwortung gegenüber den Menschen im Sudan, im Iran und überall dort, wo Rechte verletzt würden. Menschenrechtsschutz sei auch im eigenen Interesse, weil er Freiheit, Stabilität und Sicherheit stärke.
Mit Blick auf die Ukraine betonte er, der russische Angriffskrieg jähre sich zum vierten Mal – der Menschenrechtsrat müsse die Lage weiter genau beobachten. Auch die Situation in Belarus und Syrien stehe auf der Agenda.
Die Sitzung des UN-Menschenrechtsrats dauert bis zum 27. März. Deutschland ist in diesem Jahr nicht stimmberechtigt, beteiligt sich aber aktiv an den Beratungen.

