Neubau der Passadetalbrücke: Infoabend zu Verkehrsführung und Vollsperrungen – Lemgo Radio Nachrichten
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Neubau der Passadetalbrücke: Infoabend zu Verkehrsführung und Vollsperrungen

Stanley Dost

Wegen des geplanten Neubaus der Passadetalbrücke an der Blomberger Straße (L712) lädt die Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe von Straßen.NRW alle Lemgoerinnen und Lemgoer sowie weitere Interessierte zu einem Informationsgespräch ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21. April, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Lemgoer Rathauses statt.

Im Mittelpunkt des Abends steht vor allem die Verkehrsführung während der Bauzeit. Die Passadetalbrücke zählt zu einer wichtigen Verkehrsverbindung in Lippe und ist stark belastet: Täglich passieren im Durchschnitt rund 9.400 Autos und 840 Lastwagen die Strecke.

Damit diese Verbindungsfunktion auch während der Bauarbeiten erhalten bleibt, soll eine Behelfsbrücke errichtet werden. Wie bereits in der aktuellen Verkehrsführung sollen die Verkehrsteilnehmenden mithilfe einer Baustellenampel im Wechselverkehr einspurig über die Ersatzbrücke geführt werden.

Allerdings wird es nach Angaben von Straßen.NRW auch Phasen geben, in denen die Brücke vollständig gesperrt werden muss. „Das ist nötig, wenn die Behelfsbrücke an die Blomberger Straße angeschlossen wird“, erklärt Florian Wild, Leiter der Bauabteilung bei Straßen.NRW. Für diese jeweils mehrwöchigen Sperrungen seien bereits Umleitungen geplant worden, die bei der Informationsveranstaltung vorgestellt werden sollen.

Wild betont, dass sich der Landesbetrieb der Belastungen für Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmende bewusst sei. „Wir sind uns bewusst, dass die Baustelle allgemein und die Vollsperrungen im Besonderen mit großen Einschränkungen einhergehen“, so Wild. Deshalb wolle Straßen.NRW transparent machen, nach welchen Kriterien Umleitungsstrecken festgelegt werden. Dabei spiele unter anderem der Grundsatz eine Rolle, möglichst über eigene Bundes- und Landesstraßen umzuleiten. Auch die Belastung durch Schwerverkehr und die Größe der umliegenden Straßen würden in die Planung einbezogen.

Nach der Vorstellung der Baumaßnahme und der geplanten Verkehrsführung haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen.

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