Ab Oktober führt die Bundesregierung eine Gasumlage ein, um finanzielle Engpässe bei Gasimporteuren auszugleichen. Hintergrund sind die stark reduzierten Lieferungen aus Russland und deutlich höhere Beschaffungskosten auf dem Weltmarkt. Die Umlage beträgt 2,4 Cent pro Kilowattstunde und gleicht 90 Prozent der Mehrkosten aus. Für Verbraucher bedeutet das steigende Gaspreise. Die Bundesregierung spricht von einer notwendigen Notmaßnahme zur Stabilisierung der Gasversorgung. Verbraucherverbände kritisieren die zusätzlichen Belastungen und fordern Entlastungen, insbesondere für einkommensschwache Haushalte.

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Neue Gasumlage ab Oktober: Energiekrise erreicht die Haushalte
MATTHIAS MASNATA
Ab Oktober führt die Bundesregierung eine Gasumlage ein, um finanzielle Engpässe bei Gasimporteuren auszugleichen. Hintergrund sind die stark reduzierten Lieferungen aus Russland und deutlich höhere Beschaffungskosten auf dem Weltmarkt.
