Pomodoro-Methode: Mit kleinen Zeiteinheiten zu mehr Produktivität – Lemgo Radio Nachrichten
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Pomodoro-Methode: Mit kleinen Zeiteinheiten zu mehr Produktivität

Florian Jäger

Wer von Deadlines und wachsenden To-Do-Listen gestresst ist, kann mit der Pomodoro-Methode Aufgaben Schritt für Schritt effizient erledigen.

Viele kennen das Gefühl: Aufgaben stapeln sich, Deadlines rücken näher, und man schiebt unliebsame Arbeiten gern vor sich her. Genau hier setzt die Pomodoro-Methode an eine Technik, die das Arbeiten in klar definierten Zeitblöcken strukturiert.

Die Methode wurde von Francesco Cirillo entwickelt, der sich dabei von einer tomatenförmigen Eieruhr inspirieren ließ. Das Zentrum für Weiterbildung der Technischen Universität Dresden beschreibt das Vorgehen so:

Aufgaben strukturieren: Unterteilen Sie Ihr Vorhaben in kleinere Aufgaben und erstellen Sie eine To-Do-Liste nach Priorität. Schätzen Sie die Bearbeitungszeit für jede Aufgabe.

25 Minuten fokussiert arbeiten: Wählen Sie eine Aufgabe aus, stellen Sie einen Timer auf 25 Minuten und arbeiten Sie konzentriert, ohne Ablenkung. Störende Gedanken können kurz notiert werden.

Kurze Pausen einlegen: Nach Ablauf der 25 Minuten markieren Sie Ihre Fortschritte, machen drei bis fünf Minuten Pause und entspannen sich, etwa durch Bewegung.

Rhythmus wiederholen: Die nächste 25-Minuten-Einheit folgt. Nach vier Einheiten, also rund zwei Stunden Arbeit, sollte eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten erfolgen.

Realistisch betrachtet lassen sich so acht bis zwölf Pomodoro-Einheiten pro Tag bewältigen. Wer die Methode konsequent anwendet, arbeitet strukturierter, bleibt konzentriert und kommt seinen Aufgaben Schritt für Schritt näher.

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