Powerbanks im Test: Welche Modelle wirklich überzeugen und welche nicht – Lemgo Radio Nachrichten
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Powerbanks im Test: Welche Modelle wirklich überzeugen und welche nicht

Florian Jäger

Moderne Powerbanks sollen unterwegs für volle Akkus sorgen doch im Test zeigen sich deutliche Unterschiede bei Leistung, Kapazität und Alltagstauglichkeit.

Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Smartphones, Tablets und Laptops verlieren schnell Energie, wenn Navigation, Streaming und Kommunikation gleichzeitig genutzt werden. Powerbanks gelten als praktische Lösung, doch die Unterschiede zwischen den Modellen sind groß.

Im aktuellen Test wurden verschiedene Geräte hinsichtlich Kapazität, Ladeleistung und Alltagstauglichkeit untersucht. Dabei zeigte sich, dass Herstellerangaben zur Kapazität oft nicht vollständig der real nutzbaren Energie entsprechen. Grund dafür sind technische Verluste bei der Umwandlung und Nutzung der gespeicherten Energie.

Die Geräte unterscheiden sich vor allem in zwei zentralen Punkten: Kapazität und Ladeleistung. Während kleinere Powerbanks mit rund 10.000 Milliamperestunden meist nur ein bis zwei Smartphone-Ladungen ermöglichen, bieten größere Modelle mit über 20.000 Milliamperestunden deutlich mehr Reserven. Entscheidend ist jedoch auch die unterstützte Ladeleistung, die bestimmt, wie schnell und für welche Geräte die Powerbank geeignet ist.

Als Testsieger ging die Anker Prime Powerbank A110A hervor. Sie überzeugt mit sehr hoher Leistung von bis zu 300 Watt und kann gleichzeitig mehrere leistungsstarke Geräte wie Notebooks versorgen. Im Test reichte die Kapazität für mehrere Smartphone-Ladungen, zudem ist das Gerät besonders schnell wieder aufgeladen. Nachteil bleibt der vergleichsweise hohe Preis.

Für den Einsatz mit Laptop und Smartphone eignet sich die Ugreen Nexode Power Bank 20000mAh 130W. Sie ermöglicht paralleles Laden mehrerer Geräte und bietet eine solide Kombination aus Leistung und Kapazität im mittleren Preissegment.

Als besonders ausdauernd für Smartphones wurde die Xtorm Fuel Series 5 FS5271 bewertet. Sie bietet eine sehr hohe Kapazität und kann mehrere Geräte gleichzeitig laden, ist jedoch größer und benötigt mehr Zeit beim Aufladen.

Für einfache Anwendungen und gelegentliche Zusatzladung ist die Intenso Powerbank F10000 eine günstige und leichte Alternative, allerdings mit begrenzter Leistung und Kapazität.

Im Test wurde zudem deutlich, dass moderne Standards wie USB-C und Power Delivery entscheidend für schnelles und effizientes Laden sind. Auch Anzahl und Art der Anschlüsse spielen eine wichtige Rolle für die Alltagstauglichkeit.

Das Fazit: Die Wahl der richtigen Powerbank hängt stark vom individuellen Bedarf ab. Während leistungsstarke Modelle vor allem für Vielnutzer und Laptop-Anwendungen geeignet sind, reichen kleinere Geräte für den gelegentlichen Einsatz am Smartphone oft völlig aus.

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