Nach dem brutalen Mord an einem Jugendlichen in Lemgo beginnt am 19. März der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, einen 16-Jährigen heimtückisch im Kassenbereich eines Supermarktes getötet zu haben.
Die Tat hatte weit über die Region Lippe hinaus für Entsetzen gesorgt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Mann an einem Montagabend vor vier Monaten auf dem Parkplatz auf das Opfer und dessen Begleiter zugerannt sein. Der Jugendliche flüchtete in das Geschäft – dort soll der Angeklagte ihn vor den Augen von Kunden und Mitarbeitern erstochen haben.
Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Beschuldigte zur Tatzeit erheblich unter Drogeneinfluss stand. Ob und inwieweit das seine Schuldfähigkeit beeinflusst hat, muss noch abschließend geklärt werden.
Für den Prozess sind zunächst drei Verhandlungstage bis Mitte April angesetzt. Zahlreiche Zeugen sollen aussagen.

