Nach Rücksprache mit der Gemeinde Dörentrup – genauer gesagt mit dem Ordnungsamt – steht fest: Die Schornsteine sollen tatsächlich gesprengt werden. Die Sprengung wird kontrolliert und von Fachleuten durchgeführt.
Was viele überrascht: Der genaue Termin wird bewusst nicht öffentlich bekannt gegeben. Die Gemeinde möchte verhindern, dass sich am Tag der Sprengung große Menschenmengen am Gelände versammeln. Gerade in dem relativ eng bebauten Bereich rund um die ehemalige Fabrik könnte ein größerer Zuschauerandrang schnell zu einem Sicherheitsproblem werden.
„Wir wollen vermeiden, dass daraus ein öffentliches Spektakel wird“, heißt es sinngemäß aus der Verwaltung. Ziel sei es, die Arbeiten schnell und sicher abzuschließen.
Für die Menschen, die direkt betroffen sind, gibt es jedoch klare Informationen. Alle Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung sollen rechtzeitig ein Schreiben der Gemeinde erhalten, in dem der Termin sowie wichtige Hinweise für den Sprengtag erklärt werden.
Ein Gerücht kann die Gemeinde dabei eindeutig ausräumen: Die Sprengung wird nicht an einem Sonn- oder Feiertag stattfinden. Diese Behauptung hatte zuletzt in mehreren Online-Diskussionen die Runde gemacht.
Bis zur tatsächlichen Sprengung dürften die Spekulationen im Ort allerdings weitergehen. Klar ist nur: Wenn die beiden Schornsteine fallen, endet ein weiteres Stück Industriegeschichte in Dörentrup – und ein Thema, das derzeit viele Menschen im Ort bewegt.

