Autofahrer aufgepasst: Heute wird’s ernst auf den Straßen. Beim Speedmarathon ziehen viele Bundesländer die Kontrollen deutlich an – mehr Blitzer, mehr Druck, mehr Risiko für Raser.
Die Polizei setzt auf Radar- und Lasermessungen, oft auch spontan und ohne Vorankündigung. Wer jetzt auf Blitzer-Apps setzt, ist doppelt dran: Die bringen kaum was – und sind außerdem verboten.
Wichtig zu wissen: Tempolimits gelten sofort ab dem Schild. Geblitzt werden darf also auch direkt dahinter. Und die Ausrede „Das Auto hat mir nichts angezeigt“ zählt nicht.
Wer erwischt wird, muss mit Post rechnen: Erst ein Anhörungsbogen, dann möglicherweise ein Bußgeldbescheid. Einspruch ist zwar möglich – aber nur innerhalb von zwei Wochen.
Richtig teuer wird’s bei deutlichen Überschreitungen: Ab 31 km/h innerorts oder 41 km/h außerorts droht ein Fahrverbot. Und wer Wiederholungstäter ist, kann schon früher seinen Führerschein abgeben müssen.
Immerhin: In bestimmten Fällen – etwa wenn der Job auf dem Spiel steht – kann ein Fahrverbot auch abgewendet werden. Dann wird’s aber meist deutlich teurer.
Und noch ein Detail: Nordrhein-Westfalen macht zwar bei der Blitzerwoche mit, beteiligt sich aber nicht am heutigen Hauptaktionstag.

