Im Mittelpunkt des Lehrpfads steht Igeldame „Erina“, die durch das Jahr begleitet und dabei erklärt, warum Igel inzwischen als gefährdet gelten. Die Tafeln wurden vom Verein „Pro Igel“ entworfen und vom städtischen Bauhof vor Ort installiert. Ergänzt wurde der Lehrpfad durch eine sogenannte Benjes-Hecke. Diese Totholzhecke dient als Beispiel dafür, wie Gartenbesitzer mit einfachen Mitteln Lebensräume für Igel schaffen können. In solchen natürlichen Strukturen finden die Tiere Schutz sowie Nahrung in Form von Insekten.
Initiiert wurde das Projekt von Matthias Stock, der sich ehrenamtlich für den Igelschutz engagiert. Er betont, dass Gartenbesitzer oft mit wenig Aufwand helfen können. Gerade naturnahe, nicht perfekt aufgeräumte Gärten seien ideal für Igel, da sie dort Versteckmöglichkeiten und ausreichend Nahrung finden.
Der neue Lehrpfad richtet sich bewusst auch an Familien und Schulklassen. Die Informationen sind leicht verständlich aufbereitet und bieten einen anschaulichen Zugang zum Thema Naturschutz direkt vor der Haustür.
Interessierte können den Igel-Lehrpfad ab sofort frei besuchen. Zusätzlich wird am Mittwoch, 15. April, im Rahmen des Mitmach-Mittwochs eine geführte Tour angeboten. Matthias Stock führt ab 15:30 Uhr über den Lehrpfad und erklärt die einzelnen Stationen. Treffpunkt ist der Erlentreff, die Teilnahme ist kostenlos.

